ZEIT-Stiftung

ZEIT-Stiftung stärkt Viertklässler beim Übergang auf weiterführende Schulen

Start des Schülerförderprojekts „Weichenstellung“

Die Hamburger ZEIT-Stiftung hat in dieser Woche ein Pilotprojekt gestartet, das Viertklässler bei ihrem Übergang auf die weiterführenden Schulen unterstützen soll. Beim Programm „Weichenstellung“ betreuen, motivieren und fördern zwölf studentische Mentoren ihre Schützlinge über einen Zeitraum von drei Jahren, also von Klasse vier bis sechs. In der Grundschule nehmen die Lehramtsstudenten zweimal pro Woche am Unterricht teil und fördern in Abstimmung mit den Lehrkräften die ausgewählten Schüler. In der weiterführenden Schule unterstützen Mentoren und Lehrkräfte die Schüler vor allem fachlich. Mindestens einmal im Monat unternehmen Mentoren und Mentees kulturelle Aktivitäten. Sie besuchen Museen oder erkunden die Stadt. Die Mentoren werden dabei von Experten des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg und der Universität Hamburg zu sogenannten Lernbegleitern ausgebildet und beraten.

An „Weichenstellung“ nehmen zunächst 31 Viertklässler an sieben Hamburger Schulen teil. Das Schülerförderprojekt richtet sich an Kinder mit weniger günstigen Voraussetzungen, aber mit ausreichendem Potenzial für eine höhere Schulbildung. Für deren Auswahl waren das Entwicklungspotenzial, die Leistungsbereitschaft und der Wunsch ihrer Eltern nach einer zielgerichteten Förderung entscheidend. Kooperationspartner bei der Umsetzung sind die Dürr-Stiftung und die Harold A. und Ingeborg L. Hartog Stiftung.

Nach Angaben der ZEIT-Stiftung unterscheidet sich das Projekt von anderen Mentorenprogrammen durch die umfangreiche Qualifizierung der Mentoren und deren starke Einbindung in den Schulunterricht. Die Organisation haben bereits Anfragen aus anderen Bundesländern erreicht, die aktuell geprüft werden. Eine Projektevaluation ist vorgesehen.

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